Gebärdensprache international

Ist Gebärdensprache international?

Ich weiß gar nicht wie oft ich in meinem Leben schon die Frage gehört habe “Ist Gebärdensprache international?” ….

Und wenn ich dann antworte, dass dem nicht so ist bekomme ich meist als Antwort “Ahh… das ist aber Schade! Es wäre doch so praktisch wenn Gebärdensprache weltweit gleich wäre!?”

Lasst mich also nun diesen Gedanken weiterdenken. Stellt euch vor, alle Gebärdensprachen und alle Lautsprachen auf der ganzen Welt würde es nicht geben sondern man hätte nur eine einzige Standardsprache.

Sagen wir es wäre Deutsch. Könntet ihr euch vorstellen, dass alle Menschen auf dieser Erde Deutsch sprechen? Findet ihr das wirklich erstrebenswert und toll?

Also ich denke es wäre schade für alle die wertvollen Kulturen und Sprachen die damit verloren gehen würden. Dieses kostbare Gut der Sprachenvielfalt, das unsere Länder und deren Menschen so einzigartig machen und vor allem auch das Reisen so spannend macht ist unentbehrlich aus meiner Sicht.

Deshalb ist es logisch und auch wichtig, dass alle Länder ihre eigenen Lautsprachen und Gebärdensprachen haben. Hörende Menschen verwenden ohnehin als “Lingua Franca” Englisch und können sich damit weltweit unterhalten.

 

Doch wie unterhalten sich gehörlose Menschen im internationalen Raum?

Sie verwenden die sogenannte “International Sign”, sie wird abgekürzt mit IS. Wie ihr Name schon verrät, ist sie keine eigene Sprache.

Daher fehlt auch am Ende das Wort “Language”. Denn sie besteht aus einzelnen Leihgebärden der verschiedenen Ländern. Es werden verschiedene Gebärden gemischt. Abhängig von der Herkunft der Kommunkationspartner. Beispielsweise werden American Sign Language und Österreichische Gebärdensprache gemischt.

Außerdem wird bei der Verwendung von International Sign automatisch der Bedarf an sehr bildhaften Gebärden erhöht. Daher werden viele einfache und bildhafte Gebärden wie “EAT”, “SLEEP” usw. verwendet die vom größten Teil der Weltbevölkerung verstanden werden.

Bei internationalen Kongressen wo viele gehörlose Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen wird auch international gebärdet. Der WFD und auch der EUD verwenden bei ihren internationalen Kongressen eigene einzelne standardisierte Gebärden in ihrem Vokabular.

Da natürlich diese beiden Verbände oft bestimmte Begriffe verwenden, ist dies von Nöten.

Durch die verschiedensten Netzwerke, wie natürlich auch durch Social Media, tauschen sich gehörlose Menschen weltweit aus und dadurch kann sich auch das Vokabular vermischen und international elaboriert werden.

 

Warum gibt es eigentlich international keine einheitliche “International Sign Language”?

Weil sie leider nicht international anerkannt und unterrichtet wird wie Englisch für lautsprachliche Kinder.

Um bei Kongressen und wichtigen internationalen Veranstaltungen wirklich auch in die Tiefe gehen zu können und nicht nur an der Oberfläche kratzen zu müssen, wird ASL (American Sign Language) verwendet. Da dies eine anerkannte und elaborierte Sprache ist kann hier wie in jeder anderen Sprache alles ausgedrückt werden.

Zum Abschluss meines Blogs möchte ich nochmals festhalten, Gebärdensprachen sind nicht international gleich.

Sie unterscheiden sich erheblich. Das heißt somit, dass die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) nur in Österreich verwendet wird. Um sich also mit einem Amerikaner in Gebärdensprache unterhalten zu können, kommt man mit ÖGS nich weit.

Diese Sprachen sind, genau wie ihre Lautsprachen, gänzlich verschieden in Grammatik und Vokabular.

Hier müsste man also international gebärden, das heißt auch, dass viel Mimik und viel Gestik notwendig ist um sich verständlich zu machen. Oder man lernt ASL durch den Kontakt und im Austausch mit AmerikanerInnen.

 

 

Doch wie sieht das ganze im deutschen Sprachraum aus fragt ihr euch vielleicht jetzt? Deutschland, Schweiz usw?

Denn diese Sprachen verbindet die gleiche Schriftsprache. Wenn es euch interessiert schaut euch doch meinen nächsten Blog an.

Schaut euch doch auch mein Video an, ich zeige euch österreichische Gebärden und amerikanische Gebärden im Vergleich.

Macht euch doch einfach euer eigenes Bild ob diese Sprache sich ähneln oder nicht.

Warum Online Business?

Warum mache ich Online Business mit dem Evergreensystem?

Für mich ist Evergreensystem einfach optimal.

Es hat mir ganz neue Perspektiven im Online Business eröffnet, weil ich sehr effizient arbeiten kann und vieles einfach automatisiert passiert.

Das erspart mir viel Arbeit und Zeit – und das empfinde ich als puren Luxus.

Keine Programmierkenntnisse notwendig und gleichzeitig kostengünstig.

Bei Evergreensystem muss man nur einige grundlegende Dinge vorbereiten und ein paar Einstellungen vornehmen – ganz ohne HTML und Programmieren.

Ich kann mich erinnern, früher, vor ungefähr 3 bis 4 Jahren, war Affiliate-Marketing, Online Business insgesamt sehr kompliziert. Man hat sehr viele Einstellungen vornehmen müssen und es  war auch teuer. Heute ist das zum Glück viel einfacher und man hat dadurch sehr viel mehr Möglichkeiten. 

Warum jetzt genau dieses Evergreensystem?

Nun, ich habe gesehen, dass es bei Evergreensystem eine Geld-Zurück-Garantie gibt und es mir darum gleich gekauft. Ich wollte selber sehen, ob es wirklich praxisnah ist oder ob das nur leere Versprechungen sind.

Und ich habe gemerkt, es gibt wirklich sehr viele erklärende Videos und man findet sehr gute und detaillierte Infos zum Thema Affiliate-Marketing.

Einziger Nachteil für mich: keine Untertitel.

Ich habe mir dann viele Videos angesehen. Da die Videos nicht untertitelt oder transkribiert sind, habe ich für mich natürlich einen Österreichischen Gebärdensprach-Dolmetsch organisiert. Daher hat es bei mir länger gedauert, ich habe ein paar Monate gebraucht. 

Übersichtlich und fundiert.

Andere vergleichbare Anbieter wie z.B. Gunnar, Kris Steljes, Marko Slusarek usw. waren mir zu wenig konkret und auch zu wenig übersichtlich. Ich bevorzuge daher Evergreensystem von Said Shiripour, auch weil er mit Jakob Hager, einem Traffic-Experten aus Österreich, zusammenarbeitet. 

Viel persönlicher Support fürs Durchstarten im Online Business!

In den Videos spricht Said sehr viel selbst und versucht, alles genau zu erklären – er benutzt wenige Fachwörter, und wenn, dann erklärt er sie, es gibt keine komplizierten Anleitungen, statt dessen nimmt er sich persönlich viel Zeit.  

Wer ist eigentlich Atilla Gum?

Wer ist eigentlich Atilla Gum?

Wenn du hier gelandet bist, fragst du dich vielleicht, wer ist eigentlich dieser Atilla Gum?

Daher erzähle ich dir heute ein wenig über meine Person und meinen Werdegang.

Die Schule war für mich nur Frust.

Meine schulische Laufbahn war leider nicht wirklich vom Erfolg gekrönt.

Geplagt von meinen Kommunikationsproblemen konnte ich nie die nötige Motivation für schulische Belange aufbringen. (Okay, man sagte mir auch ein gewisses Maß an Faulheit nach, was ich ehrlich gesagt nicht einmal bestreiten kann.)

Nach der Schulpflicht: zum Glück der erste Job.

Es endete damit, dass ich irgendwann nach Beendigung der Schulpflicht von der Schule geworfen wurde, da ich kein weiteres Mal die Klasse wiederholen durfte.

Es folgten ein paar Monate der Untätigkeit. Das brachte mir Frust und Existenzsorgen.

Ihr könnt euch sicher mein Glücksgefühl vorstellen, als ich bei einem Bekannten eine Stelle als Küchengehilfe am Wiener Naschmarkt bekommen habe.

Endlich konnte ich mein eigenes Geld verdienen und mir auch ab und zu Kleinigkeiten gönnen.

Vielleicht Gebärdensprache-Trainer?

Aber nach einiger Zeit musste ich feststellen, dass das Leben mit dem Gehalt eines Küchengehilfen sehr hart ist und hinten und vorne nicht ausreicht.

Da mich die Kommunikationsprobleme seit meiner Schulzeit begleiteten und nie wirklich losgelassen haben, beschloss ich, Trainer für ÖGS (Österreichische Gebärdensprache)  zu werden.

Doch der große Erfolg blieb aus.

Eine zufällige Begegnung, die mich wirklich weitergebracht hat.

Nach ein paar Wochen ohne Arbeit hatte ich ein einschneidendes Erlebnis. Bei einem Flashmob anlässlich des Tages der Muttersprache in Wien lernte ich einen Mann kennen, der mich motivierte, Moderator für ein österreichweites Gehörlosen Online-Nachrichtenportal zu werden.

Das war für mich zuerst unvorstellbar, denn gehemmt durch meine Sprachbarriere habe ich über so etwas nie nachgedacht und fand die Idee auch zunächst etwas einschüchternd.

Doch er bat mich eindringlich, ihm doch eine Bewerbung zu schicken, um mich dort im Unternehmen offiziell vorstellen zu können.

ÖGS-Moderator.

Nach einigem Hin und Her und einer schlaflosen Nacht, gab ich mir dann einen Ruck und schickte die Bewerbung ab. Unter drei BewerberInnen in der Endphase wurde genau ich ausgewählt und aufgenommen.

Ich war wirklich überglücklich, diese Stelle zu bekommen, denn so hatte ich ein kleines Fixgehalt und verdiente mir nebenbei etwas als ÖGS Trainer.

Nach zwei Jahren bin ich aber wie in einem Hamsterrad festgesteckt. Ich hatte zwar kennengelernt, welches Potential in mir steckt, doch mein Alltag kam mir langweiliger und monoton vor.

Immer die gleichen Fragen…

Ich fing an, mir über die tagtäglichen Zusammentreffen mit anderen Menschen Gedanken zu machen. Warum? Weil mir als Gehörlosem immer wieder die gleichen Fragen gestellt wurden:

  • Kannst du gar keine Musik hören?
  • Darfst du überhaupt Auto fahren?
  • Wie wirst du morgens pünktlich wach, wenn du den Wecker nicht hören kannst?
  • Was machst du in einer Notsituation, beispielsweise bei einem Feueralarm?
  • Was machst du, wenn du im Auto hinter dir die Polizei Sirenen nicht hörst?
  • Wie ist dein Intimleben? Was fühlst du beim Sex, wenn du keine Stimmen und Geräusche hören kannst?

Immer wieder habe ich solche Fragen geduldig beantwortet.

“Danke für die Antwort!” – und Tschüss.

Doch das Ende vom Lied war stets, sobald die Leute die gewünschten Informationen hatten, gingen sie weiter und das Thema war erledigt.

Nachdem ich zum gefühlten 1000. Mal immer wieder dieselben Fragen höflich beantwortet hatte, fühlte ich mich ausgelaugt.

Ja, ich wollte die Leute informieren, ihnen weiterhelfen und für mehr Verständnis und Toleranz sorgen – doch es kam nie etwas zurück, keine Gegenleistung.

Das frustrierte mich auf Dauer doch sehr und ich fühlte mich ausgebrannt.

Das muss doch auch anders gehen.

Daher habe ich dem AMS (Arbeitsmarktservice) von meiner Idee erzählt, dass ich mich in diesem Bereich selbstständig machen möchte.

Meine Idee war es, ein Konzept zu entwickeln, das die Menschen informiert, aufklärt und dadurch aber auch allen Gehörlosen einen Mehrwert verschafft.

Ich wurde beim UGP (Unternehmergründungsprogramm) aufgenommen und habe 2015 angefangen, mein Business aufzuziehen.

Leider war das System nicht flexibel, es war starr auf 6 Monate ausgelegt. Während dieser Zeit musste mein Business Konzept stehen und die Firma gegründet sein.

Ich habe das leider nicht geschafft, denn für jedes einzelne Gespräch, das zu führen war, benötigte ich eine DolmetscherIn. Oft musste lange auf einen passenden Termin warten wo ich, die DolmetscherInnen und die zuständigen BeraterInnen verfügbar waren.

Ich habe mich aber davon nicht runterziehen lassen, sondern weitergemacht.

Beim zweiten Anlauf hat’s dann geklappt.

2016 habe ich nochmal von vorne angefangen – und diesmal habe ich es geschafft!

Seit 2017 bin hauptberuflich Unternehmer, ÖGS Trainer, Coach, Berater.

Meine Idee: ÖGS-Onlinekurs.

Um mit meiner Arbeit noch mehr Gutes zu bewirken und noch mehr Menschen zu erreichen, habe ich die Idee zu einem ÖGS-Onlinekurs entwickelt, der sich speziell an Leute die Österreichische Gebärdensprache lernen möchten.

Jeder von uns vertreibt sich gerne seine Langeweile im Internet, daher wird der Onlinekurs für alle Endgeräte jederzeit verfügbar sein.

Somit kann man flexibel zwischendurch etwas Neues dazu lernen ohne sich extra Zeit dafür nehmen zu müssen.

Daher biete ich mit meinem Unternehmen ÖGS.Lab kostenlose Basic Aufklärung und Informationen über die ÖGS an, sowie ein darauf aufbauendes kostenpflichtiges exklusives ÖGS Starterpaket an.

Interessiert, online ÖGS zu lernen?

Wenn du nähere Infos dazu suchst, dann melde dich gerne per Mail unter atillaeg.business@gmail.com oder folge mir auf facebook.

Ich bin Atilla Gum. Gehörloser Unternehmer.

Mit den Augen hören

Mit den Augen hören.

Vielleicht sind dir ja auch schon einmal in Nachrichtensendungen im Fernsehen die eingeblendeten Gebärdensprache-Dolmetscher aufgefallen. Viele Menschen sind von der ausdrucksstarken Kommunikation fasziniert. Gebärdensprachen sind sehr komplexe Sprachen mit denen alles ausgedrückt werden kann, dazu benötig man den ganzen Gebärdenraum und zwar von Hüfte bis Haaransatz. Jede Bewegung und mimische Veränderung sind stark bedeutungsunterscheidend.

Gebärdensprachen sind weit mehr als eine Art „Zeichensprache“ – in Gebärden zu sprechen ist sehr dynamisch, die Gesichtsmuskeln sind ständig in Bewegung. Auch die Augen spielen eine wichtige Rolle. Da nur wenige Personen eine Gebärdensprache beherrschen – oft nicht einmal Familienangehörige – sind viele Gehörlose Personen dazu gezwungen von den Lippen abzulesen. Das ist allerdings sehr anstrengend und die Verständlichkeit ist auch stark davon abhängig, wie deutlich das Gegenüber spricht. Hinzu kommt, dass man nicht immer und schon gar nicht in einer Gruppe den Blick auf den Mund des Gesprächspartners richten kann. Da das „Lippenablesen“ keine natürliche Form der Kommunikation ist, benötigt sie viel Konzentration und ist meist durch Frustration und Missverständnisse geprägt.

Deshalb kommunizieren Gehörlose untereinander meistens in der landesüblichen Gebärdensprache – sie hören mit ihren Augen! Die Gebärdensprache ist keine „Geheimsprache“ oder eine diffuse Aneinanderreihung von Zeichen. Wenn man noch nie damit zu tun hatte, wirken Gebärden vielleicht auf den ersten Blick etwas geheimnisvoll und auch kompliziert. Doch geht es einem  anfangs nicht mit jeder neuen Sprache so?

Gebärdensprachen bieten die Möglichkeit, durch Körpersprache, Mimik und Gestik Emotionen in eine Unterhaltung zu legen und Gefühle zu transportieren – also all das, was Menschen die hören können, mit ihrer Stimmlage, der Lautstärke in der sie sprechen und der Tonhöhe machen können. Du siehst schon, von den Lippen abzulesen ist für einen Gehörlosen nicht nur anstrengend, man kann viele Dinge auch gar nicht einordnen, wie zum Beispiel Launen und Stimmungen oder ob eine Äußerung witzig gemeint ist oder ernst. Ganz besonders in unseren Breitengraden ist das schwierig, da wir zum Beispiel im Vergleich zu Südländern nur sehr wenig Körpersprache gebrauchen. Schon mit ein paar einfachen Gebärden kann man Missverständnisse verhindern und Sprachbarrieren abbauen.

Hast du vielleicht in deinem Freundeskreis oder der Familie eine Person, die gehörlos ist? Oder einen Arbeitskollegen? Dann wäre es doch wirklich cool, wenn du denjenigen demnächst in seiner Sprache, also der ÖGS (Österreichische Gebärdensprache) begrüßen könntest, oder?

Die ÖGS kann jeder lernen, der sich dafür interessiert – mit dem richtigen Kurs ist es ganz einfach, die Grundlagen schon nach kurzer Zeit zu beherrschen. Man muss nicht einmal einen realen Kurs zu festen Terminen besuchen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich Basiskenntnisse in der ÖGS mit einem Online-Programm anzueignen. Klingt das interessant für dich? Es ist auf jeden Fall eine tolle Entscheidung, wenn du den Mut hast, eine neue Sprache zu lernen!

Übrigens: An der Bezeichnung ÖGS siehst du schon, es gibt keine international einheitliche Gebärdensprache. Auch das ist wie bei jeder anderen Sprache gleich. Selbst in Deutschland „spricht“ man eine andere Gebärdensprache als in Österreich. Weltweit unzählige unterschiedliche Gebärdensprachen. In Österreich ist, sogar laut Bundesverfassung, die offizielle Muttersprache gehörloser Menschen die ÖGS. Wenn du jetzt neugierig geworden bist und mehr erfahren möchtest, dann klicke auf hier und trage dich mit deiner Emailadresse ein, um weitere Infos über ein einzigartiges ÖGS Online-Lern-Programm zu erhalten. Trau dich und sag ab sofort „nein“ zu Kommunikationsbarrieren!